Sonntag, 5. November 2017

Zwischenbilanz

Kilometer (Transalp) 49315 und (R100RT) 48392

Hier wurde lange nichts mehr geschrieben. Das hat soll nicht en Eindruck erwecken, dass ich mit den Motorrädern nicht unterwegs wäre. Tatsächlich habe ich mit beiden Motorrädern zusammen seit letztem November gut 14000 Km abgespult. Mit der Transalp ca. 6500 und mit der BMW waren es rund 7600. Der höhere Wert bei der BMW kann dadurch erklärt werden, dass ich mit ihr häufiger die Schnellstraße nach Stuttgart zur Arbeit fahre. Mit der Transalp fahre ich lieber (gelegentlich über Umwege) in den Garten im Neckartal. Wie zuletzt vorgestern.


Dort haben sich die Blätter - wie auf dem Bild in meinem letzten Blogeintrag - wieder überwiegend braun gefärbt und sind zu Boden gegangen. Im Winter gibt es da auch allerhand zu tun, und ich werde  bei trockenem Wetter sicher auch mit den Motorrädern hin fahren. Wenn "schweres Gerät" zu befördern ist werde wohl etwas häufiger das Auto nehmen.


Reine Vergnügungsfahrten unternehme ich quasi nie. Zuletzt bin ich mit der BMW mal an den Bodensee gefahren - weniger um mich zu vergnügen als um einen guten Freund dort zu besuchen, der sich in einer Reha-Klinik befand. Auf dem Rückweg habe ich ein öliges Schienbein bekommen. Der rechte Zylinder hat Öl verloren. Gewinde mussten nachgeschnitten werden, größere Schrauben fanden Anwendung. Gut 260 Euro habe ich bezahlt. Und das kurz nach der Inspektion Anfang August. Bis dahin bin ich mit der Maschine einfach gefahren.

Einfach fahren kann man vor allem mit der Transalp. Sie fährt sich im Vergleich zur schweren BMW wie ein Fahrrad. Lenkmanöver bei niedrigen Geschwindigkeiten sind ein Kinderspiel. Mit der 300 Kilo schweren BMW sind sie ein Kraftakt. Dafür schwebt letztere über die Autobahn während die Transalp über gewundene Landstraßen tänzelt.

Beide Maschinen werden gemäß ihrer Charakteristik bewegt. Ich fantasiere dennoch über Kauf einer moderneren Kompromissmaschine. Eine 10 Jahre alte KTM-Adventure bin ich Probe gefahren und eine deutlich jüngere Yamaha Super Tenere.










Beide haben mir gut gefallen. Die KTM ist rauer, "sportlicher". Die Yamaha ist sehr komfortabel aber auch ein wenig überausgestattet. Ihre Kardanwelle ist mir äußerst sympathisch.

Jetzt schwebt mir noch eine Probefahrt auf einem ganz anderen Motorradtyp vor. Ich will die Ducati Scrambler in der Desert-Sled-Variante mal fahren. Die hat - anders als die bisherigen Scrambler-Varianten - eine angemessene Sitzhöhe.


Mit der Ducati gäbe ich Komfortmerkmale, die die anderen Maschinen (vor allem im Winter bieten)  auf - aber da ich ohnehin selten länger als eine knappe Stunde auf dem Motorrad unterwegs bin ließe sich das verkraften.

"Traditionell" erwerbe ich ja im November meine Motorräder. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann in den kommenden Wochen an dieser Stelle mit einer Neuerwerbung prahle.

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