Freitag, 12. August 2016

Zum Kaffeetrinken nach Italien

Kilometer 40756 bis 40925


Am Mittwoch setzten wir in Slowenien mit Paddeln aus. Die meisten unternahmen eine Wanderung, andere blieben auf dem Campingplatz, ich setzte mich aufs Motorrad und holte die verpasste Fahrt über den Pass von Zaga nach Italien (Sedlo Učja) nach. Diese Fahrt war eher unspektakulär. Der Pass ist nicht besonders hoch, die Straße schmal und eher sanft gewunden. Ich genoss die Fahrt, hielt mich anschließend ein wenig in der italienischen Tiefebene auf und fuhr dann zurück nach Bovec.




Von da aus fuhr ich weiter hinauf ins Sočatal. Vorbei an der Sočaquelle bis hinauf auf die Passhöhe des Trentapass (der heißt auf Slowenisch "Vršič" und wurde im Ersten Weltkrieg von russischen Kriegsgefangenen gebaut). Ungefähr die Hälfte der 50 Kehren, die dieser Pass bereit hält fuhr ich also bergauf, drängelte mich oben mit zahllosen anderen Passbezwingern, ...
...zwischen deren Fahrzeugen Schafe herumliefen und -lagen und allerhand Dreck hinterließen und machte mich alsbald wieder auf den Rückweg weil mir das Gedrängel zu unangenehm war (die Betreiber der Passhöhe wollten überdies unverschämte 1,50 € fürs Parken, was ich durch eine zügige Flucht abwenden konnte).


Mein Weg führte mich zurück an die Soča, an der ich an einer Schlüsselstelle, dem "Bunkerschwall" Halt machte.Dort beschäftigte sich eine Paddlergruppe aus Hannover damit den Niedrigwasser führenden Schwall ohne zu große Schäden an Boot und Paddlern zu bewältigen. Es rumpelte oftmals lautstark als die PE-Boote teils heftigeren Kontakt mit Felsen bekamen. Ich entschied mich dafür weiter zu fahren und meinen Paddelfreunden eine Befahrung dieses Schwalls bei dem Pegel nicht zuzuraten.

Auf dem Rückweg nahm ich noch eine schmackhafte Mahlzeit Chevapchichi in einem Lokal in Chesoča zu mir, in dem die Paddeljugend an ihrem Abschlusstag speisen sollte, an dem ich ja nicht mehr dabei war. 


1 Kommentar:

  1. Nanu? Seit wann muss man denn Parkgebühren am Vršič Pass bezahlen? Kann mich nicht erinnern, dass das 2014 schon so war.

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