Samstag, 23. April 2016

Eiserne Prinzipien

In der vergangenen Woche bin ich an vier von fünf Tagen mit dem Zweirad zur Arbeit gefahren. Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, nicht  bei Temperaturen unter 5° C Motorrad zu fahren. Am Donnerstagmorgen zeigte das Thermometer im Neckartal gerade mal 2° C. Gut, dass ich mich nicht so entsetzlich lang im Neckartal aufhalte. Und da es trocken war (Dienstag gab es noch lästigen Nebel) waren die Temperaturen auch einigermaßen erträglich.


An den Nachmittagen konnte ich die wärmenden Fleece-Schichten im Seitenkoffer verstauen und bei herrlichem Sonnenschein nach Hause fahren. Lediglich Freitag habe ich das gute Wetter für einen kleinen Umweg genutzt. Auf die Weise habe ich diese Woche ca. 350 Kilometer mehr auf den Tacho bekommen.

Da die Plane, unter der ich das Motorrad immer parke, stark verschlissen war, habe ich einen sonnigen Nachmittag dazu genutzt einen neuen Motorrad-Unterstellplatz zu konstruieren. Ich bin mit meiner Pfadfinder-Lösung sehr zufrieden. Ich argwöhne, dass einzelne Nachbarn davon weniger angetan sein werden. Das tut mir aufrichtig leid - ca. 12 Sekunden lang und auch nur wenn ich mir richtig Mühe gebe mich in ihre ästhetischen Grundprinzipien hinein zu denken.

1 Kommentar:

  1. Ich finde, dass Dein Moto-Biwak mit dem Kanu im Hintergrund sehr stylisch aussieht, so wie es sich bei einem Outdoor-orientierten Mitmenschen gehört, fehlt eigentlich nur noch die Hängematte und das Lagerfeuer ;-)

    AntwortenLöschen