Dienstag, 29. März 2016

Testaufbau

Meine Urlaubspläne konkretisieren sich. Weil ich nicht das große schwere Baumwollzelt, in dem ich sonst gewöhnlich wohne, mitnehmen kann habe ich mir einen würdigen Ersatz angeschafft. Ich will auf Stehhöhe und reichlich Platz nicht verzichten, kann aber Abstiche bei Gewicht und Masse gut verkraften.

Deshalb handelt es sich bei der neuen Unterkunft um ein Nylonzelt der Marke Luxeoutdoor. Das ist sicherlich kein Highend-Zelt aber für meine Zwecke bietet es - in Verbindung mit einem geräumigen Tarp - allen Komfort, den ich mir bei einer Motorradreise vorstellen kann.


Heute benötigte ich für den Aufbau schon erheblich weniger Zeit als beim letzten Mal und die zusätzlich angeschafften längeren Heringe erwiesen sich als gute Investition. Denn es war windig und die Sonne verschwand während meiner Zeltbau-Experimente. Der Abbau erfolgt noch schneller als der Aufbau. Zusammen gepackt füllt das Zelt eine kleine Gepäckrolle. Ergänzt um Schlafsack und Isomatte passt das Paket gut quer über beide Heckkoffer (den zweiten habe ich heute auch ertmalig an das Motorrad montiert. Unbeladen sind sie kaum wahrnehmbar. Ich bin gespannt, wie sie sich verhalten, wenn sie Gewicht auf das Hinterrad bringen.

Sonntag, 27. März 2016

Flussbesichtigungen

Kilometer 35795 bis 35985

Eigentlich wollte ich ja, sobald das Wetter besser wird - angeregt durch eine Paddeltour auf der Großen Lauter im Februar - durch das große Lautertal zur Donau und dort dann Donauaufwärts bis Beuron und dann zurück über Balingen fahren. Das wäre eine weitere verwerfliche reine Vergnügungsfahrt geworden, an die ich mich immer noch nicht recht angefreundet habe.

So kam es mir sehr gelegen, dass ich gebeten wurde für einen Kanuführer zwei Flussbeschreibungen beizusteuern. Ich soll Abschnitte der großen Lauter und der Lauchert beschreiben. Das geht nur, wenn ich mir die Flüsse auch mal aus der Uferperspektive ansehe. Das habe ich an diesem sonnigen Ostersamstag nun gemacht.

Ich bin über die bei Mössingen liegende Talheimer Steige auf die Schwäbische Alb hinauf gefahren und dann das Laucherttal hinab, wobei ich immer wieder Fotostops eingelegt habe.


Die Flüsse sind in weiten Bereichen viel zu seicht zur Befahrung. Erst ab Veringendorf (Lauchert) bzw. Buttenhausen (Große Lauter) kann bei Normalpegel gepaddelt werden.


Was mir überhaupt nicht gefallen hat war, dass im Tal der großen Lauter an diesem sonnigen Samstagmorgen wahnsinnig viele Motorräder unterwegs waren. Die wenigsten beachten die zahlreichen Schilder auf denen Motorradfahrer aufgefordert werden langsam und leise zu fahren damit es zu keiner Streckensperrung kommt. Die Streckensperrung ist meines Erachtens unabwendbar.

Bei unseren winterlichen Paddeltouren (wir paddeln bevorzugt in der kalten Jahreszeit denn die Flussnutzung ist ja auch entsetzlichen Regelungen unterworfen) nehmen wir natürlich keine Motorradfahrer wahr, aber es ist klar, dass in der warmen Jahreszeit das ganze Flusstal an den Wochenenden von unerträglich lautem Motorlärm erfüllt ist.


Abschließend habe ich in einer Behinderteneinrichtung in Buttenhausen, in der wir bei unseren Paddeltouren auch immer Kaffee und Kuchen zu uns nehmen ein Stück Johannesbeertorte und einen Cappuccino zu mir genommen.


Montag, 7. März 2016

Schuppensuche


Wenn ich jetzt zu regulären Zeiten nach Hause komme ist es noch hell und an Tagen wie heute locken komfortable 8 - 9°C zu einer kleinen Motorradrunde. Insbesondere dann, wenn ich ein festes Ziel habe.

Diesmal war es eine Ansammlung kleiner Schuppen bei Kiebingen. Ich werde versuchen den Eigentümer eines dieser schuppen zu überreden mir einen Schuppenaneil zu vermieten oder gar zu verkaufen damit ich meinen Bootsanhänger darin abstellen und einige Kanus einlagern kann. Ich habe zu viele Boote im Bootshaus der Paddelfreunde gelagert, möchte mich keiner Kritik aussetzen und habe keine plausible Ausrede mehr parat seit ich mich aus der Ausbildung zurück gezogen habe. Bisher konnte ich immer kontern, dass der Verein nicht genügend Übungsboote zur Verfügung stellt.

Nächstens werde ich also noch einmal dahin brausen. Vorher bereite ich Kuverts mit Anschreiben vor, die ich mit Heftzwecken an die Schuppentüren pinne. Mal sehen, ob sich jemand meldet.