Dienstag, 22. Dezember 2015

Navigation

Kilometer 36352 bis 36444

Ich habe mir ein Navigationsgerät geleistet, dass ich bei den letzten Fahrten ausprobiert habe. Ich komme immer besser damit zurecht und wage mich allmählich an eine erste Beurteilung. Es handelt sich um ein Becker "Mamba" mit einer soliden Motorradhalterung. Meine Elektroinstallation ist etwas fragwürdig und muss beizeiten noch von einer Fachwerkstatt überarbeitet werden (das Kabel muss bei abmontiertem Tank besser verlegt und es müssen vernünftige Stecker eingebaut werden - gegenwärtig hängt es noch direkt an den Batteriepolen). Das Gerät kann ausschließlich über Windows-PCs aktualisiert werden, was ich als großen Nachteil empfinde. Eigentlich arbeite ich mit Apple-Geräten, aber noch verfüge ich über ein Laptop, das unter Windows läuft. Wenn das mal schlapp macht muss ich improvisieren.


Als Routenanweisung hatte ich dem Navi heute "Horb" mit Zwischenziel "Haigerloch" angegeben und die Variante "kurvige Strecke" gewählt. Tatsächlich wurde ich dabei über Straßen geführt, die ich bislang noch nicht kenne. Dass der erste Abschnitt aus Tübingen heraus wenig kurvig war ist dem Gerät nicht anzulasten.

In Horb trank ich Kaffee und aß Kuchen und gab dann meine Heimatadresse als Ziel ein mit der Variante "direkter Weg".  Anfangs steuerte ich allerdings genau in die Gegenrichtung. Das Gerät ist in der Lage schnell neue Routen zu berechnen und tut dies mit dieser (für mich immer noch verwunderlichen) Navigationsgerät-typischen Geduld jedes Mal, wenn ich mich nicht an seine Richtungsanweisung halte.

Die Bedienung mit Handschuhen ist erstaunlich einfach möglich - so muss ich z.B. gelegentlich die Anzeigengröße variieren. Das wäre natürlich nicht nötig, wenn das Gerät innerorts selbsttätig einen größeren Maßstab wählen würde, wie es das TomTom im Auto macht. Ich habe kein Headset sondern schaue auf den Bildschirm. Das mache ich im Auto auch so. Akustische Routenanweisungen benötige ich eigentlich nicht. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Situation, in der ich nicht mit einem kurzen Blick meine Route ermittelt hätte.


Obwohl da oben rechts jetzt 36444 steht zeigt der Tacho gegenwärtig 34944 an - ich bin für den unbefangenen Betrachter also dicht an der 35000 Km-Marke, an der eine Inspektion fällig ist. Bei der Inspektion wird das Ventilspiel eingestellt. Der Tank muss also runter. Da können die ja das Kabel neu verlegen. Auch der rechte Kofferhalter sollte von der Werkstatt anmontiert werden. Eine der vier Schrauben ist so ein absonderliche Feingewindeschraube, die mein Metallwarenhändler nicht auf Lager hat. Nach der Inspektion werde dann wieder den aktuellen Tachostand angeben. Dass ich 1500 Kilometer ohne Tacho gefahren bin als die Tachoantriebsschnecke defekt war versinkt so im Dunst der Vergangenheit.

Kommentare:

  1. Ich besitze einen TomTom Rider, der aber noch nicht verkabelt ist. Vielleicht schaffe ich das ja im Frühjahr. Dann weiß ich, ob sich die Investition gelohnt hat.

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  2. Beim Becker muss man sich innerhalb von vier Wochen registrieren sonst geht der Support flöten (auch ein Nachteil). ist das beim Rider vielleicht ebenso?

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  3. Bin ebenfalls mit TomTom Rider unterwegs, bisher läuft's prima damit.

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