Montag, 7. September 2015

Ohne Kilometerzähler unterwegs

Kilometer 33556 bis 34694

Dass ich seit über 1000 Kilometern ohne Geschwindigkeitsanzeige fahre stört mich nicht weiter. Dass der Kilometerzähler sich nicht bewegt finde ich belastender. Einerseits kommt mir das ein wenig betrügerisch vor (aber ich kann nach der Reparatur ja den realen Kilometerstand nachtragen), andererseits muss ich genau Buch führen damit ich Tankstopps nicht versäume. Besonders bei "Vergnügungsfahrten, bei denen ich mir über die gefahrenen Kilometer nicht so recht klar bin stellt das ein Problem dar. Der Kassenzettel, auf dem ich meine Eintragungen mache ist auch langsam voll.

Bislang zeichne ich die Kilometerleistung noch mit einem Tracker-Programm mittels Handy auf. Wenn das mal ausfällt kann ich die zurückgelegte strecke nur mit Google-Earth rekonstruieren. So viele "Vergnügungsfahrten" kamen allerdings in der letzten Zeit gar nicht zustande. Auffälligerweise führen sie mich häufig ins Neckartal nach Horb.


Eine Ausnahme bildet die Fahrt an den Lochen-Pass, der an Wochenenden und Feiertagen für Motorradfahrer gesperrt ist. Ich kann mir jetzt erklären warum. Er lädt geradezu zum Rasen ein und die Kreuze am Wegesrand markieren den Unfalltod derer, die das mit dem Rasen übertrieben haben oder dem Rasen anderer zum Opfer gefallen sind. Und Lärm machen Motorräder schließlich auch.

Ich fuhr gemächlich hinter einem PKW hinterher, verkniff mir das Überholen und genoss Landschaft, Schräglage und Fliehkräfte.

Jetzt sollte ich mich doch aber allmählich mal darum kümmern, dass der Tacho wieder funktioniert. Es ist nicht die Tachowelle sondern die Antriebsschnecke im Vorderrad. Das wäre sicher mit überschaubarem Aufwand selbst zu reparieren aber ich scheue selbst den und mache nächstens einen Werkstatttermin.

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