Sonntag, 1. März 2015

Testbetrieb

Am Nachmittag bin ich mit dem Motorrad zum Bootshaus gefahren um eine Runde paddeln zu gehen. Das werde ich nicht besonders häufig machen denn die An- und Auszieherei unterschiedlichster Sicherheitsausrüstungen verlangsamt so eine Aktion erheblich. Da bin ich mit dem Fahrrad schneller.


Immerhin konnte ich bei der Gelegenheit mal testen, wie es sich anfühlt, wenn ich während des Motorradfahrens einen großen Rucksack auf dem Buckel habe. Ich bin freudig überrascht. Wenn es mir noch gelingt eine Isomatte unter den Sack zu rollen kann ich ihn auf die Sitzbank aufsetzen. Wenn er so "unterfüttert" ist spüre ich ihn quasi nicht auf dem Rücken.

Mittelfristig kann der Rucksack den "Brotkasten", das alte weiße GFK-Topcase, ersetzen, bis ein solider Alukoffer (links) Gepäck und Ausrüstung aufnimmt. Den Koffer habe ich schon. Mir fehlt noch der Rahmen, an dem er befestigt wird.

Als ich nach dem sportlicheren Teil der Maßnahme (paddeln) und einem kleinen Umweg (für den wirklich sorgfältigen Test mit dem Rucksack) wieder nach Hause kam, war mein Nachbar gerade vor dem Haus.

Der Nachbar ist schuld. Daran, dass ich mir ein Motorrad gekauft habe. Denn er hat sich vergangenes Jahr auch spontan zwei Maschinen gekauft nachdem er jahrelang nicht mehr Motorrad gefahren ist. Das gab mir den Impuls mir auch wieder eine Maschine anzuschaffen. Ich bin meinem Nachbarn hierfür zu größtem Dank verpflichtet.

Unbekümmert setzte er sich auch mal auf meine Maschine und drehte damit eine kleine Runde in der Nachbarschaft. Es schien mir keine reine Freundlichkeit zu sein als er meinte, dass sich die kleine Sechshunderter "geschmeidig" fahre und dass man darauf erfreulich hoch sitze. Er ist gewöhnlich auf größeren Reisemaschinen aus bayerischer Fabrikation unterwegs.


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