Freitag, 13. März 2015

Energiekrise

Kilometer 28726 bis 28774

Jetzt wollte ich heute morgen bei 0° - 2°C noch ein drittes Mal mit dem Motorrad zur Arbeit fahren, da springt dieses angeblich so verlässliche Prachtstück doch einfach nicht an. Ich hatte es eilig, zog mich also wieder um (drei Schichten runter, eine drauf) und fuhr mit dem Auto. Gut, dass das parallel zur Verfügung steht.

Wie ich dann von der Arbeit kam habe ich doch noch einen Startversuch gemacht und siehe da, die Maschine brabbelte los. Jetzt machte ich den Fehler den Motor noch einmal aus zu machen um einen Happen zu essen und wieder allerlei Schichten Klamotten anzulegen. Wie ich wieder zum Motorrad kam und es starten wollte, sprang es erneut nicht an.

Rudie, mein Motorradbegeisterter Nachbar, kam vorbei und schob an. Wir wechselten und ich schob ihn an. Aber es gelang uns nicht das Maschinchen zum Leben zu erwecken. Also behalf ich mir erneut mit dem Auto: das Motorrad bekam Starthilfe und sprang mit Hilfe der Autobatterie klaglos an. Es lag also an der Batterie.

Ich machte mich zu einer längeren Runde auf um die Batterie wieder aufzuladen, argwöhne aber, dass die - da ich ja vorgestern noch knapp 80 Kilometer mit dem Motorrad gefahren bin - am Ende ist. Das werde ich am Wochenende rauskriegen.

Die Fahrt zum Aufladen der Batterie (inklusive Tankpause) hat immerhin - mit Ausnahme des Staus vor Ofterdingen - jede Menge Spaß gemacht. Ich muss mir eine verkehrsärmere Ausfallstrecke aus der Tübinger Südstadt suchen. Vermutlich wäre es pfiffiger nach Gomaringen abzubiegen oder hinter Dusslingen nach Nehren zu fahren um dem dichten Verkehr Richtung Balingen aus dem Weg zu gehen.

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